Grusel Inn, die Zweite

Grusel Inn (II)

Noch einmal die hübsche Einkehr an der Antonienstr. Vielen Dank an das Fotolabor meines Vertrauens fürs Runinieren meines Negativs (siehe unten links).

TMAX 400, Scan vom Negativ

1 Kommentar

  • von Justme, 7. August 2009 um 08:49

    Wenn alte Häuser reden könnten… dann würde dir dieses hier manche Geschichten erzählen. Z.B. von dem Ehepaar, die 66-76 die Gastleute waren: Er und seine Kneipe – sein ganzer Stolz. Sie, die liebe hübsche Wirtin, die von allen Gästen nur “Mami” genannt wurde, weil sie immer ein offenes Ohr hatte für alle Sorgen und Nöte der Gäste – trotz Stress und viel Arbeit. Damals war jenes Lokal noch eine einfache, aber gemütliche Eckneipe: Geradezu der Tresen, ganz links die alte Musikbox, davor der große runde Stammtisch, kleine Tische an der Fensterfront, gegenüber ein Spielautomat und daneben der Durchgang zum Billiardraum. Von dem ging die kleine Küche ab, in der “Mami” ihre selbstgemachten Bouletten fritierte… ein Gedicht waren die!
    Ja, die kleine Kneipe…. wenn “Mami” heute von oben herab schaut auf das verkommene, denkmalgeschützte Haus, schüttelt sie sicher den nicht mehr vorhandenen Kopf… ich glaube, sie trauert ihr nicht nach.

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