Tourist-Info
Herzlich willkommen in der cité triste. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt und hoffen, dass Sie sich wohlfühlen werden. Um sich umzuschauen, können Sie aus das Menü unter dem Titelbild wählen.
Im Journal finden Sie die Neuigkeiten aus der Stadt — sprich den Weblog der cité triste. Wenn er ihnen gefällt, können Sie ihn übrigens auch gerne abonnieren. Alle Fotos können Sie sich nach Alben sortiert im Stadtrundgang anschauen. Sie möchten wissen, wer sich hinter dieser Seite verbirgt? Schauen Sie doch mal beim Bürgermeister vorbei. Zu guter letzt finden Sie abschließende Informationen sowie ein Kontaktformular im Impressum.
Ach so, Sie möchten wissen, worum es hier eigentlich geht? Nun, dann kann ich Ihnen hiermit vielleicht weiterhelfen:
Worum geht’s bei der “cité triste”?
Dieses Photoblog ist eine kleine Liebeserklärung an eine große Stadt: Berlin. Unzählige Winkel dieser Stadt erzählen ihre eigene Geschichte, haben ihre eigene Stimmung und ihr eigenes Gesicht. Sie werden nicht zuletzt durch die Menschen, die in ihnen leben und arbeiten, geprägt — und schlagen sich wiederum auf diese nieder. Die vielen kleinen Facetten, die teils vergessenen, teils überlaufenen Ecken sind es, die das Bild von Berlin ausmachen und ihr erst Leben einhauchen.
Sicher ist die Stadt zu groß und zu verwinkelt, um alle diese Stellen aufzutun und zu dokumentieren. Dennoch soll dieses Weblog eine photographische Annäherung an die unendlich vielen Elemente Berlins sein, die ohne den Rest der Stadt nicht auskommen würden, ohne denen Berlin selbst andererseits aber auch nicht leben könnte.
Was gibt es hier zu sehen?
Wer von Berlin hört, der hat sicher Bilder der Sehenswürdigkeiten oder des “neuen Berlins” vor Augen – frisch poliert und in strahlendem Glanz. Doch neben den erlesenen Orten, die sich in jedem Stadtführer finden, gibt es noch das ganz normale Berlin, in dem die Menschen leben und die in Hochglanzmagazinen nicht zu finden sind. Dieses Berlin hat unzählige Ecken und Winkel, die zu schnell übersehen werden, auch wenn sie sich vielleicht direkt neben den Attraktionen der Stadt befinden. Ihnen soll auf dieser Seite Raum gegeben werden, um entdeckt zu werden.
Selbstverständlich lebt die Stadt auch von den Winkeln, die jeder kennt und für die sie berühmt ist. Aber selbst diese schreiben ihre eigenen Geschichten und lassen sich aus verschiedenen, vielleicht eher unbekannten Winkeln betrachten. Wenngleich das Augenmerk dieser Galerie nicht auf ihnen liegen wird, sollen natürlich die bekannten Plätze Berlins ebenfalls nicht ausgeschlossen werden.
Und wieso ausgerechnet “cité triste”?
Vieles wurde in den letzten Jahren verschönert, versteckt oder abgerissen. Natürlich ist dies für die Weiterentwicklung der Stadt notwendig, oftmals wurden aber auch verträumte und vergessene Stellen, versteckte Kleinode oder meist kaum sichtbare Zeugnisse der Geschichte dieser Stadt zerstört.
Das Hauptaugenmerk dieses Photoblogs soll daher auf den Resten Berlins liegen, die sich bis heute retten konnten, die davon erzählen, wie die Stadt entstanden ist und denen man ansehen kann, was sie bereits mitgemacht haben. Diese Ecken blitzen in der Regel nicht, sondern sind oft von der Zeit gezeichnet. In ihnen bewegen sich ganz normale Menschen, die ihre eigenen Geschichten erzählen, sofern man genauer hinsieht, und die damit die Geschichte der Stadt weiterschreiben. Diese nüchterne und triste Stadt neben den Vorzeigevierteln mit ihrer eigenen Schönheit, die sie entwickelt, wenn man sich nur etwas tiefer in sie einsteigt, soll hier gezeigt werden.
Was ist mein Anliegen?
Ich hoffe, Sie ein wenig für dieses Berlin begeistern zu können und Ihnen ein etwas anderes Bild von ihm zu zeigen. Vielleicht gehen Sie auch einmal mit etwas anderen Augen durch diese schöne Stadt. Natürlich kann ich nicht alle Winkel dieser Stadt kennen, aber wenn Sie eine Stelle entdeckt haben, die Sie hier nicht finden können, so würde ich mich sehr freuen, wenn Sie diese mit mir teilen würden. Für andere Anregungen, Vorschläge und Anfragen bin ich selbstverständlich ebenfalls sehr dankbar.
Aber nun genug geredet! Gute Reise und viel Freude in der cité triste…
